Mittwoch, 12. Juni 2013

Papanga Spiral-Haargummis: Alles Telefonkabel oder was?!

Der Hype mit den Spiral-Haargummis besteht ja schon ein wenig länger - seit Mitte letzten Jahres wenn ich mich nicht irre. Irgendwie ist dieser Trend auch an mir vorbei gegangen. Bis ich auf die ganzen Begeisterungsstürme in diversen Blogs aufmerksam wurde und ich bei meiner letzten Jogging-Runde erst das Haarband und schließlich die ganze Frisur verlor (übertrieben gesprochen).

Etwas, das die Haare fixieren soll ohne sie zu strapazieren - das klang für mich so gut, dass ich es auf eine kleine Probe-Bestellung bei Papanga ankommen ließ. Es versteht sich ja von selbst, dass der Hersteller in höchsten Tönen von seinem Produkt schwärmt. Daher möchte ich auf beworbene Vorteile auch überhaupt nicht weiter eingehen.
Meine erste Papanga-Bestellung (2x "Small" und 2x "Big") - direkt beim Sporteln ausprobiert :-)

Mir waren eigentlich nur drei Dinge wichtig:
  • Wie schaut es aus (auf dem Kopf)?
  • Hält es die Haare wirklich fest? Ohne dass immer irgendwo erst ein und dann viele blöde Strähnchen rausfallen?
  • Gelingt das Entfernen, ohne mir sämtliche Haare auszureißen, weil sie alle an dem Plastikzeugs kleben bleiben?
Als heute das Paket kam, experimentierte ich direkt ein wenig mit den kleinen und großen Papangas herum. Als es später zum Sport ging, sollte das lustige Dings mir mal zeigen, ob es wirklich hält, was es verspricht.

Vorbedingung: Haare, ungewaschen.

Erste Testergebnisse: 
  • Normaler Pferdeschwanz: Die Frisur hält...
  • Seitlicher, sehr lockerer Pferdeschwanz / Zopf: Hm...hält auch. Sogar ausgesprochen gut...
  • Tiefen Pferdeschwanz einkringeln und fixieren: Das hält niemals! - Denkste - das hält bombig!
  • Random Komposthaufen (Haar irgendwie zusammenwurschteln und fixieren): ... dito
  • Headbangen: ... dito
  • Sporteln: ... dito
  • Böswillig an der Frisur rumnesteln, damit sie sich bloß auflöst: ... dito
  • Papanga entfernen: Ein wenig tricky; man muss sich dran gewöhnen, dass einzelne Strähnen von den Kabelwindungen gehalten werden.
Fazit: Es sieht auf dem Kopf nicht ganz so bescheuert aus, wie ich zunächst dachte. Zu den eher sportlich-bunten Outfits, die ich beim Sporteln, Abhängen, etc. trage, passen die Papangas allemal. Für alles andere (Uni, Stadtbummel, Ausgehen,...) werde ich auch weiterhin meine unzähligen Haargummis aus Stoff verwenden. Mit diesen kam ich bisher immer prima klar und ich benutzte sie gerne als hübsches und / oder schickes Accessoire zum Aufpeppen einfacher Frisuren (z. B. Gummi mit Blüten, Knöpfe, Bömmeln,..).

Interessant wird es für mich aber erst noch: Auf nassem bzw. frisch gewaschenem (und entsprechend weichem) Haar wird sich das Papanga erst noch behaupten müssen *harhar*.

Nachtrag: Sind die Haare frisch gewaschen, so kann man die Haare einfach und schnell zu einem Dutt zusammenfassen. Hier spielt das Papanga nun wirklich seine Stärken aus: das Entfernen des Spiral-Haargummis geht mühelos und mit weniger ausgerissenen Haare von statten im Vergleich zum herkömmlichen Gummi. Frisch gewaschene und getrocknete Haare werden auch gut festgehalten. Und was das Beste ist: Meine frisch gewaschenen und getrockneten Haare habe ich heute Abend zu einem Pferdeschwanz gebunden. Das Papanga habe ich gerade probehalber entfernt: es ist absolut kein Knick zu sehen *yay*. Nach einem Tag tragen wirkt der Gummi ausgeleiert, aber nachdem er eine Nacht liegen konnte, hatte er wieder die ursprüngliche Form angenommen.

Noch ein Nachtrag: Ein Review zu 15 Monaten Papanga habe ich im September 2014 verfasst.

1 Kommentar:

  1. Das hört sich ja wirklich gut an! Ich glaube ich überlege mir auch noch solche zu holen, denn wie du sagst, würden die super zu nem bunten Sportoutfit passen ;)

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